Ökumenische Schulgottesdienste

Das Schulseelsorgeteam des Ulrich-von-Hutten Gymnasiums hat am 01.11.2021 zu zwei Gottesdiensten in die Aula geladen: zunächst für die Jahrgangsstufen 5 – 7, anschließend für die Jahrgänge 8 – 13. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 7 strömen in die Aula, zusätzliche Stühle werden geholt, damit alle einen Platz bekommen.

Der Musiklehrer Jan Blum spielt das erste Lied auf seiner Gitarre und er singt dazu. Die Schülerschaft hört aufmerksam zu und angenehme Stille kehrt ein. Im Verlauf des Gottesdienstes gibt Herr Blum immer wieder musikalische Einlagen, beispielsweise Danke für diesen guten Morgen oder Felsenfest und stark ist mein Gott. Die Schülerschaft darf pandemiebedingt die Liedtexte zumindest mitsprechen.

Jan Blum an der Gitarre

In enger Kooperationen haben Pater Jacek Pajewski und die Kolleginnen Christiane Ruppert und Sophia Simon die einzelnen Schritte für die Predigt des Gottesdienst vorbereitet.


Die Schülerschaft erlebt das stimmungsvolle Mittelalter-Flair des Klosters

Besonders das Engagement der Schülerin Isabella Neumann und ihrer Mitschüler Toni Dorr, Anton Limpert, Simon Rehberger und Malte Knöll (alle aus der Klasse 6c) sowie die Schülerin Anna-Karoline Kaiser (6a) sei an dieser Stelle erwähnt. Gemeinsam mit den Lehrkräften haben sie ein Rollenspiel geschieben, das veranschaulichen soll, dass Gott immer gegenwärtig ist und jeden Menschen sicher ans Ziel bringt. In mehreren Proben wurde das Stück eingeübt und an diesem morgen souverän präsentiert. Ihre Präsentation hatte das Leitmotiv

Im Team haben Pfarrerin Simone Schneider und die Kolleginnen Sabine Groher und Angelika Hahn den Gottesdienst für die Jahrgangsstufen 8 bis 13 gestaltet.

Auch in diesem Gottesdienst fällt das freiwillige Engagement der Schülerschaft auf, die verschiedene Aufgaben übernommen hat. So hat u. a. die Schülerin Annika Sauer (Q3) Lieder vorgetragen und Kollege Jonas Pluhatsch Orgel gespielt. Die Schülerinnen Antonia Knobel, Luisa Kreß, Theresa Langauer und
Annalena Mack (alle aus der Q3) waren überzeugende Lektorinnen.

Das zentrale Bibelwort war das Gleichnis vom auf Sand oder Fels gebauten Haus (Mt 7, 24-27). Damit verbundenen war die Frage: Wer oder was gibt mir Halt, auf wen kann ich vertrauen, wenn es in meinem Leben stürmisch wird?

Unser Fels, so das Fazit von Pfarrerin Simone Schneider, steht in einer anderen Welt als dieser, aber wir können ihn erahnen und im Vertrauen auf Gottes Schutz und Hilfe auch die Stürme unseres Lebens meistern.

Guter Gott, du gibst mir Halt und bietest mir Schutz.
Psalm 31

Gaby Stepan, StRn