Wissen trifft Gemeinschaft – Zehn Tage Hessische Schülerakademie
Die Stiftung des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums hat die drei Schülerinnen Kristel Sekseni, Kimberly Moldaner und Mia Spahn mit einem besonderen Stiftungspreis ausgezeichnet und ihnen so die zehntägige Teilnahme an der Hessischen Schülerakademie ermöglicht.
Die Ankunft
Viele Schülerinnen und Schüler strömten vom Parkplatz zum Burghof Fürstenecks, denn an diesem Tag, am 06.07.25, fand die alljährliche Hessische Schülerakademie der Mittelstufe statt. Bis 12:00 Uhr konnte man sich anmelden, sein Namensschild abholen und seinen Zimmerschlüssel abholen. Viele nutzten die Zeit, um die letzten Momente mit ihren Familien zu verbringen, bevor das zehntägige Programm startete.



Der Tagesablauf
Die Mahlzeiten gliederten den Tagesablauf auf der Burg. Die Burgküche versprach jeden Tag leckeres Essen, egal ob vegetarisch, vegan, glutenfrei oder mit Fleisch. Außerdem gab es auch eine Kakao- und Kuchenpause, die Variationen von Desserts und Getränken versprach.
Programm:
Hauptkurs
Hauptkurs: Der Hauptkurs fand täglich zweimal statt – einmal drei Stunden und einmal eine Stunde. Bereits beim Motivationsschreiben zu Beginn durften wir zwischen fünf Hauptkursen wählen: Physik, PoWi, Chemie, Biologie und Kunst & Kultur.
Überblick über die besuchten Hauptkurse
Im Physik Kurs endeckten wir die wunderbare Welt der Roboter und nahmen die Kommunikation dieser Geschöpfe ein bisschen genauer unter die Lupe. Hierfür bauten wir mit Fischertechnik Fußballautos, Roboterarme sowie Malroboterautos. Durch wertschätzende Teamarbeit schafften wir es unsere Werke zu programmieren und vorzustellen.
Hauptkurs Physik:
Wie kommuniziert man mit einem Roboter?
Hauptkurse Chemie:
Moleküle des Lebens – Lebensmittelchemie und Ernährungswissen
In diesem Kurs haben wir uns ausführlich mit den molekularischen Bestandteilen von Lebensmitteln beschäftigt. Um diese genauer zu untersuchen, bauten wir Molekülmodelle aus zusammensteckbaren Kugeln und erstellten Plakate zu wichtigen chemischen Elementen. Kohlenhydrate, Proteine und Fette wurden in diesem Kurs bis ins Detail erläutert und analysiert

In dem Kurs „Kunst und Kultur“ durfte man einen ganz neuen Einblick in die Film- und Musikwelt bekommen. Wir haben uns ausführlich mit Filmmusik und Kurzvideos beschäftigt. Anschließend durften wir einen eigenen Kurzfilm gedreht. Nur durch unsere Arbeit, als Team war es möglich, dass wir dieses große Projekt umsetzen konnten. Wir haben alles, von Drehbuch schreiben, Filmen bis hin zum Schneiden und Vertonen selbst gemacht, was nicht funktioniert hätte, wenn wir kein Team wären.
Hauptkurs Kunst und Kultur:
Ist das schon Zukunftsmusik?



Wahlkurse: Bei den Wahlkursen durfte man wie bei den Hauptkursen seine bevorzugten Kurse wählen und wurde dann zu einem zugeteilt. Es ging von Sport (z. B. Tanzwerkstatt) bis zu Musik (z. B. Percussion). Insgesamt besuchte man zwei Wahlkurse.
Flexible Projektphase: Die flexible Projektphase war da, damit die Schüler/innen selbstständig etwas organisieren konnten. Man durfte selbst Projekte vorschlagen und mit anderen Schülerinnen bzw. Schülern verwirklichen. Dabei konnte es auch passieren, dass ein ganzes Orchester ohne jegliche Hilfe entstand.
KüAs: Die sogenannten KüAs (kursübergreifende Angebote) waren da, damit die Schüler/innen ein bisschen runterkommen konnten. Diese Angebote war freiwillig und beinhalteten z. B. Armbänderknüpfen, Fächerbemalen oder Wikingerschach. Eine Ausnahme bildete der Chor, der verpflichtend abends stattfand. Beim Morgenplenum wurden die KüAs vorgestellt, die am jeweiligen Tag anstanden.
Flexible Projektphase: Die flexible Projektphase war da, damit die Schüler/innen selbstständig etwas organisieren konnten. Man durfte selbst Projekte vorschlagen und mit anderen Schülerinnen bzw. Schülern verwirklichen. Dabei konnte es auch passieren, dass ein ganzes Orchester ohne jegliche Hilfe entstand.
Das Detektivspiel
Dieses Spiel wurde eingeführt, damit man mehr Leute kennenlernte. Jeder bekam einen Zettel mit einem Namen und einem Gegenstand darauf. Ziel war es, diesen Gegenstand der genannten Person so zu überreichen, dass sie ihn direkt annimmt. Tat sie es, musste sie ihren eigenen Zettel an der Person weitergeben, die sie enttarnt hatte, und das Spiel ging weiter.
Der Gästetag
Hier endeten die zehn Tage und ab 10:00 Uhr konnten wir endlich unsere Familien wiedersehen. Voller Stolz zeigten wir ihnen alles, was wir in dieser Zeit erlebt und gemacht hatten – von unseren Wahlkursen bis hin zu unserem gemeinsamen HSAKA-Chor. Für jede/n Schüler/in gab es außerdem einen eigenen Briefkasten, in den Abschiedsbriefe mit vielen netten Worten eingeworfen werden konnten. Um 14:00 Uhr checkten wir schließlich aus und verließen die Burg, nach einem herzlichen Abschied mit vielen Umarmungen in der Burghalle.



Fazit & Dankeschön!
Die Hessische Schülerakademie war ein aufregendes Erlebnis mit vielen neuen Erfahrungen, großartigen Begegnungen, unvergesslichen Momenten und Menschen, die man nie wieder vergisst. Wir bedanken uns bei der Stiftung Ulrich-von-Hutten-Gymnasium für die Unterstützung, denn nur durch unsere Stipendien hatten wir die Chance, so eine unvergessliche und lehrreiche Zeit zu erleben.
Fotos und Text: Kimberly Moldaner, Mia Spahn ~ Presse-AG
sowie Kristel Sekseni

