Auf dem Weg
Am 31. Oktober 2025 feierten wir einen ökumenischen Schulgottesdienst anlässlich des Reformationstags und des Festes Allerheiligen.
Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Thema „Nachfolge“. Was bewegte die Fischer am See Genezareth ihre Netze hinzulegen und Jesus nachzufolgen? Warum folgten ihm zu allen Zeiten Menschen, die sich ganz sicher waren, dass dies ihr einzig richtiger Weg ist?
Bitte folgen.
Um dieser Frage nachzugehen, machten wir uns zunächst selber auf den Weg. Am Roten Platz versammelte sich eine große Schar von Schülerinnen und Schülern und folgte dem Vorbereitungsteam, auf deren Rücken die Aufforderung stand: Bitte folgen. Gemeinsam gingen wir in die evangelische Stadtkirche St. Michael.


Wie sehr hat uns das „Netz“ im Griff?
Dort erlebten wir zwei Spielszenen, eine von den Jüngern am See Genezareth vor 2000 Jahren und eine andere von heute: Wessen Follower sind wir? Wie sehr hat uns das „Netz“ im Griff? Vielen Dank an die Darstellenden aus den Religionsgruppen 7 und 9.
Anstelle einer Predigt lud Pfarrerin Schneider dazu ein, fünf Stationen in der Kirche zu erkunden. Dort waren die Portraits von berühmten Jesus-Nachfolgern beider Konfessionen eine Aufforderung, über eigene mutige Schritte nachzudenken. Auf Fußspuren konnte notiert werden, was unser nächstes Vorhaben auf dem Weg der Nachfolge ist.


Persönliche Challenges formulieren
Oder sind wir gefangen wie in einem Netz? Auf Zetteln wurde aufgeschrieben, was uns festhält und lähmt und dann konnten diese „Fische“ in ein Netz gehängt werden. Auch persönliche Challenges wurden formuliert: Wo möchte ich in naher Zukunft besser hinschauen, wen will ich endlich einmal ansprechen, was möchte ich anpacken? Und wann soll mein Vorsatz in die Tat umgesetzt werden? Glücklicherweise ging dieses neue Konzept einer Stationenarbeit auf und es entstand kein Chaos im Kirchenraum. Dies ist sicher auch der schönen musikalischen Gestaltung durch Herrn Metzler und Frau Hahn zu verdanken.
Wir danken allen, die uns bei der Vorbereitung und Feier des Gottesdienstes unterstützt haben und den vielen freundlichen Schülerinnen und Schülern, die unserer Einladung gefolgt sind.
Fotos und Text: OStR’n Sabine Groher

