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Dem Täter auf der Spur …

Genetik-Tag für die Biologie-Leistungskurse der Q1 und Q3

Unsere Bio-Kursräume verwandelten sich am 11. Dezember in ein richtiges Labor: Die Biologie-Leistungskurse der Q1 und Q3 führten gemeinsam mit Herrn Bräunlein und Herrn Jäckel einen Genetik-Tag mit dem mobilen Genlabor „CSI: Mainhattan“ durch.

Ziel des Tages war es, wie echte Ermittlerinnen und Ermittler zu arbeiten.

Dem Täter auf der Spur erstellten wir unseren eigenen „genetischen Fingerabdruck“. Nach einer kurzen Einführung von Herrn Jäckel übten wir zunächst den richtigen Umgang mit einer Mikropipette und entnahmen daraufhin mithilfe spezieller Stäbchen Zellen aus unserer eigenen Mundschleimhaut.

Den eigenen genetischen Fingerabdruck erstellen

Die daraus gewonnene DNA wurde chemisch aufbereitet und anschließend ausgewählte DNA-Abschnitte mittels der PCR (Polymerase-Kettenreaktion) vervielfältigt.

DNA

Durch eine Gelelektrophorese, welche DNA-Fragmente nach ihrer Größe mithilfe eines elektrischen Feldes trennt – wobei die negativ geladene DNA zur positiv geladenen Elektrode wandert –, ergab sich fast „wie von allein“ ein Bandenmuster, individuell passend zu unserer jeweiligen DNA.

Negativ geladene DNA wandert zur positiv geladenen Elektrode
Das Ergebnis konnten wir am Ende mit den anderen Gruppen vergleichen und gemeinsam auswerten. Die zuvor gelernte Theorie wurde somit erfolgreich und spannend in die Praxis umgesetzt.

Vielen Dank. …

an Herrn Bräunlein, Herrn Jäckel, CSI: Mainhattan und natürlich an den Förderverein für das Ermöglichen dieses erlebnisreichen sowie lehrreichen Tages!

Fotos und Text: Liv Liara Geier & Julia Sadowski, Schülerinnen der Q3