„Brennen für Demokratie“ Ein Tanzprojekt mit Nachdruck
Am 03.12.2025 hatten wir an unserer Schule ein besonderes Projekt: „Brennen für Demokratie, da sonst Europa brennt“. Es wurde vom Programm „Demokratie leben!“ gefördert. An dem Programm beteiligt sind das Kulturwerk Bergwinkel, das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie die Tanzgruppe Artodance aus Schlüchtern.
Für Freiheit und Demokratie einstehen
Die jungen Tänzerinnen zeigten uns verschiedene Tanzszenen, in denen es um Krieg, Angst, Verfolgung und um den Mut ging, für Freiheit und Demokratie einzustehen. Die Szenen bezogen sich sowohl auf die Zeit des Nationalsozialismus als auch auf heutige Situationen. Außerdem ging es darum, wie wichtig es ist, dass Länder in Europa friedlich zusammenarbeiten.
„Du darfst nicht schlafen“
Der Tanz basiert auf dem Gedicht „Du darfst nicht schlafen“ von Arnulv Øverland aus dem Jahr 1937.




Feedback
Für ein erstes Feedback wurden Ja-/Nein-Fragen an die Schülerinnen und Schüler gestellt, die diese durch das Hochhalten von roten Verneinungs- und grünen Zustimmungskarten beantworteten:
„Kennst du einen Ort, an dem Ähnliches passiert?“
„Hat die Demokratie in Deutschland eine Zukunft?“
„Findest du die Demokratie in Deutschland gut?“
„Ist die Demokratie bedroht?“
Wo Demokratie an unserer Schule sichtbar wird
Später haben wir in kleinen Gruppen weiter über diese Themen gesprochen. Dabei ging es auch darum, wie wir uns informieren (z. B. über TikTok, Nachrichten oder Zeitungen) und wo wir in der Schule demokratisches Verhalten erleben. Viele stellten auch Fragen dazu, wie die Tänzerinnen die Themen im Stück umgesetzt haben.



Impressionen
von der Veranstaltung
im November 2024



Unsere Generation kann etwas verändern!
Was alle aus diesem Projekt mitgenommen haben, ist der Aufruf, die eigene Stimme zu erheben. Auch wenn das oft als schwer erscheint, sollte man nicht nur stillsitzen, denn unsere Generation kann etwas verändern!
Demokratie ist nicht selbstverständlich
Insgesamt war das Projekt sehr eindrucksvoll. Es hat uns gezeigt, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist – und dass wir alle etwas tun können, damit sie erhalten bleibt. Sowohl der Tanz als auch die folgenden Gespräche blieben den Schülerinnen und Schülern noch lange im Kopf und wurden im Politikunterricht weiter vertieft. Vielen Dank an alle Verantwortlichen und Mitorganisatoren, aber vor allem auch an die Tänzerinnen.
Text: Anne Krack und Mia Spahn, Jahrgangsstufe 10 + Presse-AG
Fotos 2025: OStR Rainer Pfannenschmidt

