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Der Jahrgang 9 sammelt erste Einblicke in das Berufsleben

Vielfältige Bereiche

Vom 02.02.2026 bis zum 13.02.2026 befand sich der gesamte neunte Jahrgang im Betriebspraktikum, bei dem die Schülerinnen und Schüler viele Einblicke in das Berufsleben sammeln konnten. Einige waren im medizinischen Bereich tätig, andere wiederum in eher untypischen Bereichen, wie beispielsweise bei der Bundeswehr.

Während dieser Zeit konnte man erleben, wie ein Arbeitstag in einem Beruf aussieht und wie sehr er sich vom Schulalltag unterscheidet. Viele konnten später aufstehen, hatten dafür aber längere Arbeitstage. Andere mussten früher beginnen, konnten dafür jedoch früher nach Hause gehen, was für viele natürlich angenehm war.

Teamarbeit

Außerdem merkt man schnell, welche große Rolle Teamarbeit spielt, denn ohne gute Zusammenarbeit funktioniert in einem Beruf nur wenig – zumindest nicht wirklich gut. Eine besondere Erfahrung war für mich zu sehen, wie wichtig der richtige Umgang mit Menschen ist. Dabei wird auch deutlich, worauf man achten muss und wie viel Geduld und Vorsicht in vielen Situationen erforderlich sind.

In diesen zwei Wochen gab es für mich keine negativen Überraschungen. Im Gegenteil: Ich habe sehr positive Eindrücke gesammelt. Es macht zum Beispiel viel Freude, morgens in einen Betrieb zu kommen, in dem man sich wohlfühlt und direkt Aufgaben übernehmen kann, ohne dabei eine Belastung für andere zu sein.

Aufgaben selbstständig erkennen
Kommunikation

Außerdem merkt man schnell, welche große Rolle Teamarbeit spielt, denn ohne gute Zusammenarbeit funktioniert in einem Beruf nur wenig – zumindest nicht wirklich gut. Eine besondere Erfahrung war für mich zu sehen, wie wichtig der richtige Umgang mit Menschen ist. Dabei wird auch deutlich, worauf man achten muss und wie viel Geduld und Vorsicht in vielen Situationen erforderlich sind.

Darüber hinaus wurde mir bewusst, dass Kommunikation zu den wichtigsten Dingen im Arbeitsleben gehört. Ohne Austausch verliert man schnell den Überblick, was die Arbeit verlangsamen und zu Fehlern führen kann.

Ein großes Dankeschön!

Abschließend möchten wir ein großes Dankeschön an alle Betriebe aussprechen, die uns Schülerinnen und Schüler in diesen zwei Wochen so freundlich aufgenommen und uns viel zugetraut haben. Außerdem bedanken wir uns herzlich bei unseren Lehrkräften, Frau Pfeifer, Frau Mujdzic, Herrn Möller und Herrn Dr. Nix, die uns vor Ort begleitet und unterstützt haben. Wir Neuntklässler sehen das nicht als selbstverständlich und sind sehr dankbar für diese wertvollen Erfahrungen.

Zoey
Erfahrungsberichte
Luiz bei der Deutschen Flugsicherung

Mein Betriebspraktikum absolvierte ich bei der Deutschen Flugsicherung (DFS). Dort erhielt ich spannende Einblicke in verschiedene IT-Bereiche und die Ausbildung der Fluglotsinnen und Fluglotsen. Besonders interessant war die enge Zusammenarbeit zwischen IT und Flugsicherung.

Eine meiner Aufgaben war der Aufbau eines neuen Center-Simulators. Ich unterstützte das Team beim Einsetzen, Beschriften und Verkabeln der PCs für die einzelnen Simulatorplätze. Besonders beeindruckt hat mich der 360-Grad-Tower-Simulator, der einen realitätsnahen Tower nachbildet. Außerdem konnte ich beobachten, wie die praktische und theoretische Ausbildung der Fluglotsen abläuft – so bekam ich einen umfassenden Eindruck von diesem Berufsfeld.

Überrascht hat mich auch die Vielfalt der IT-Bereiche: Für jede Aufgabe gibt es ein spezialisiertes Team. Zusätzlich wurden mir die dualen Studiengänge vorgestellt, die das Unternehmen anbietet, zum Beispiel in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Informatik.

Insgesamt hat das Praktikum meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte viel über die Abläufe im Unternehmen lernen und viele neue, interessante Bereiche kennenlernen.

Marie bei der Europäischen Zentralbank

Mein Praktikum absolvierte ich bei der Europäischen Zentralbank. Dort bestand der größte Teil meiner Arbeit darin, die Aufgaben der EZB besser kennenzulernen. Ich las viele Dokumente und konnte zusätzlich mit einigen Mitarbeitenden sprechen.
Mein Einsatzbereich war der Single Supervisory Mechanism (SSM), der für die EU-weite Bankenaufsicht zuständig ist. So lernte ich, wie Banken Schwachstellen erkennen und welche Herausforderungen die Krisenvorsorge im Alltag mit sich bringt. Außerdem bekam ich die Gelegenheit, neue Themen der Finanzwelt näher kennenzulernen.
In der zweiten Woche übernahm ich auch praktische Aufgaben, wie das Erstellen eines Berichts über die Gewinne und Risiken von Staatsanleihen in EU-Ländern. Dabei belegte ich meine Ergebnisse mit selbst gesammelten Statistiken. Außerdem sprach ich mit mehreren Kolleginnen und Kollegen über ihren bisherigen Arbeits- und Ausbildungsweg. So konnte ich mir ein gutes Bild von den Anforderungen an einen Analysten bei der EZB machen.
Zum Abschluss hielt ich eine Präsentation vor meiner Abteilung, was mir half, meine Erfahrungen zu reflektieren. Besonders gefallen hat mir das familiäre Arbeitsumfeld, und das tägliche Englischsprechen fiel mir leichter als erwartet.
Meine Erwartungen wurden in allen Bereichen erfüllt – in einigen sogar übertroffen. Daher kann ich mir vorstellen, dass der Beruf des Analysten eine mögliche Zukunft für mich sein könnte.

Texte: Zoey Florow, Marie Lenhard und Luiz Vollprecht, Jahrgangsstufe 9
Fotos: Zoey, Presse-AG